Wohnen und Arbeiten an der Friedrichstraße

Leistungen:

Leistungsphase 1-8 HOAI

Zeitraum:

Januar 2016 - August 2017

Ein ehemals zweigeschossiges Geschäftshaus aus den 1960er-Jahren mit Lagerräumen im Erdgeschoss und Büros im Obergeschoss wurde zu einem Wohn- und Bürogebäude erweitert und umgebaut. Eine Besonderheit des Gebäudes bzw. des Grundstücks ist die Lage zwischen Siegberg- und Friedrichstraße und damit verbunden ein Höhenunterschied von zehn Metern, der durch eine steile Betonwand abgefangen wird. Die vorhandene Bausubstanz wurde auf das Traggerüst aus Balken und Stützen zurückgebaut, um ein Geschoss in Stahlbetonbauweise erweitert und schließlich durch einen Aufbau in Holzmassivbauweise aufgestockt. Weitere Einschübe für Eingangsbereich und Konferenzzimmer in gleicher Bauweise in den unteren Geschossen dienen hierbei zur Strukturierung des Innenraumes.

Alle Baukörper aus Holz wurden im Innen- und  Außenraum auf der jeweiligen Außenseite durch eine Schieferfassade vor Witterungseinflüssen geschützt, die Stahlbetonstruktur erhielt ein WDVS mit weißem Putz. Hierdurch entstand ein Gebäude mit vier unabhängigen Nutzungseinheiten. Einer Ladenlokalnutzung im Erdgeschoss, einer Büronutzung im ersten und zweiten Obergeschoss, verbunden durch einen Luftraum, sowie zwei  Wohnungen im dritten Obergeschoss, die einzeln von oben über die Siegbergstraße erschlossen werden.

Die Gewerbe- und  Büroflächen werden mit einem beheizten und geschliffenen Gussasphaltestrich ausgestattet, die Wände verputzt und geweißt, die Bestandswand der Straßenabfangung gereinigt und  helle
Holzwolleplatten für die Akustik an der Decke montiert. Die Einschübe sowie die Wohnungen in Holzmassivbauweise werden im Innenren mit astfreier Weißtanne ausgeführt.

Alle Fenster sind mit dezentralen Fensterlüftern mit Wärmerückgewinnung ausgestattet, die Wärmeerzeugung erfolgt durch eine Solewasserwärmepumpe.

Erste Fotos von der Friedrichstraße

Am Wochenende konnten wir erste Bilder von unserem Projekt „Wohnen und Arbeiten an der Friedrichstraße“ machen. Danke an dieser Stelle nochmal Benni Loos und Timo Eiteneuer von 1000mal für die Unterstützung bei der Session am Sonntag. Weitere Bilder und Infos zum Projekt finden sich auf der Architektur-Projektseite.