“Eine Halle muss es sein, eine schöne große Industriehalle. In die stellen wir dann Bürocontainer – individuell ausgestattet natürlich – und schon haben wir unser Büro …”

„… und wer mehr Platz braucht, stellt einfach einen weiteren Container dazu. Praktisch, kostenoptimiert und modular erweiterbar. Modular – schönes Wort. Da können wir uns ja ‚modulbüro‘ nennen.“

Vor etwas als zehn Jahren war das unsere ursprüngliche Überlegung. Selbst die Halle hatten wir schon gefunden. Und dennoch wurde aus der Halle zunächst ein Großraumbüro in der Siegener Oberstadt. Was immer blieb, war die Idee, unterschiedliche Bereiche des Designs und des Gestaltens modular zu vernetzen. Dieser Idee sind wir bis heute treu geblieben. Und vielleicht war auch diese Haltung der Antrieb dafür, dass wir den zum Verkauf stehenden Bunker an der Siegbergstraße erworben und umgebaut haben.
 
Auch wenn ein Bunker alles andere als modular ist, sind wir sicher, dass uns zumindest die geistige Beweglichkeit erhalten geblieben ist. Denn das Zusammenspiel der unterschiedlichen Disziplinen, der Austausch untereinander und der viel zitierte „Blick über den Tellerrand“ sind es, die das modulbüro so erfolgreich machen.

Informationen zum Hochbunker:

Der „Hochbunker Siegbergstraße“ wurde in den Jahren 1941 bis 1942 gebaut und bis zum Jahr 2010 für Zivilschutzzwecke genutzt. Die Außenwände des Bunkers haben eine Wandstärke von etwa 1,10 Meter, die Decke ist 1,40 Meter dick, während die Innenwände mit herkömmlichen Wänden vergleichbar sind. Insgesamt verfügt der Bunker nach dem Umbau über eine Nutzfläche von rund 1.750 Quadratmetern.

Der ehemalige Baukörper besteht aus einem fünfgeschossigen Flachteil, auf dem im Zuge des Umbaus ein Penthouse entstanden ist, und einem achtgeschossigen Turmteil. Insgesamt sind neun Wohneinheiten und eine Büroeinheiten entstanden. Mit 350 Quadratmetern ist das Büro die größte in sich geschlossene Einheit.

Zahlen und Fakten

  • 9 Wohneinheiten und 1 Büroeinheit
  • Nettogrundrissfläche der Wohnungen: 1.400 m²
  • Nettogrundrissfläche der Büroeinheit: 350 m²
  • Bruttorauminhalt: 7.900 m³
  • Schnittflächen Betonschnitt: 1.200 m²
  • Schwerstes Betonelement: 11,2 t
  • Abbruchmenge: 2.040 t
  • Kernbohrungen: 875 m

Vorstellung des Projektes als PDF herunterladen (7,6 MB)

Die Module im modulbüro

Bei Design und Kommunikation  im modulbüro dreht sich alles um die zielegruppengerechte Darstellung der zumeist technisch anspruchsvollen Produkte unserer Kunden. Hierzu werden Messeauftritte und Homepages entwickelt, Kataloge, Flyer und Broschüren sowie Auftritte im Social-Media-Bereich realisiert.

Christina Spill vertritt mit ihrer Textagentur die satzkiste die schreibende Zunft im modulbüro. Als freie Journalistin und Texterin schreibt sie Artikel für Magazine, verfasst Pressemitteilungen, Texte für Homepages, Kataloge und Co. und korrigiert und optimiert Texte aller Art.

Thorsten Wagener und Alex Görg führen gemeinsam die Firma architektur im modulbüro. Zusammen mit weiteren Architekten und freien Mitarbeitern realisieren sie von Carports bis zu Industriehallen alles, wovon Bauherren mit einem gewissen Anspruch an Gestaltung träumen – auch Wohnhäuser im gehobenen Standard.

Der Grafik- und Industrie-Designer Thomas Greiner entwickelt unter dem Namen greinerdesign nicht nur Grafikkonzepte für Online-Auftritte, sondern in Zusammenarbeit mit lokalen Behindertenwerkstätten entwirft er mit www.nettedinge.com zudem kleine Helferlein aus Filz, die den Alltag leichter und bunter machen: So entstehen Vasen, Schutzhüllen für Tablets oder auch Taschen, in denen Mobiltelefone beim Laden an der Steckdose gut aufgehoben sind.

Oliver Weingarten erstellt mit pixelpanic 3D- und VFX-Projekte seit mehr als 20 Jahren. Er entwirft mittelgroße 3D-Projekte für Agenturen und Firmenkunden, für Veranstaltungen, Print oder das Internet.

Christian Rump ist seit 15 Jahren in der Finanzbranche tätig. Mit seinem the private office berät er in Sachen Vermögensmanagement ausschließlich auf Honorarbasis. Er ist Ihr Ansprechpartner im Bereich Finanzen und strategische Planung.

Vor Gründung der aralys - Rubertus & Pan GbR sammelten Benjamin Rubertus und Yike Pan ihre beruflichen Erfahrungen bei international führenden Leuchtenherstellern und Lichtplanungsbüros in Lüdenscheid, Bonn, New York und Shanghai. aralys arbeitet herstellerneutral und entwickelt architektonische Lichtkonzepte für öffentliche, gewerbliche, kulturelle und private Projekte in nahezu jedem Umfang.