Zeitgenössische Kunst in neuem Licht

Die Leipziger Kunstinstitution GfzK entscheidet sich für ein neues, von Rubertus & Pan geplantes und mit aralys gesteuertes Licht. Das bisherige KNX-gesteuerte Beleuchtungssytem erwies sich als zu ineffizient, zu wartungsanfällig, zu unflexibel und den konservatorischen Anforderungen der Museumsbeleuchtung nicht gewachsen. Die Vorteile der neuen Beleuchtung, die nun Trakt für Trakt installiert werden soll, sind vielfältig und kommen Stiftung, Besuchern und Kunst gleichermaßen zugute: Drastische Einsparungen der Energie- und Wartungskosten, flexiblere Möglichkeiten der Inszenierung, bessere Farbwiedergabe und Schonung der Exponate durch reduzierte UV-Emission. Der Amortisierungszeitraum liegt unter vier Jahren.

Zur GfzK: Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die großbürgerliche Villa wurde 1892 von den Architekten Carl Weichardt und Bruno Eelbo entworfen. 1996 bis 1998 baute Peter Kulka die Villa, die künftig die GfZK beherbergen sollte, stark um. Sie eröffnete 1998 und wurde 1999 mit dem Architekturpreis der Stadt Leipzig ausgezeichnet.