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Wettbewerbsbeitrag eines Baubetriebshofes in Meerbusch.

Ziel des Entwurfs ist es die verschiedenen  Funktionsbereiche zusammenzufassen, sie in zwei kompakte Baukörper zu integrieren und diese auf dem Grundstück so zu positionieren, dass den unterschiedlichen Anforderungen entsprechende Freiflächen entstehen. Der gewählte Grundstücksausschnitt befindet sich im nördlichen Teil des Wettbewerbsgebiets. Der Flächenbedarf kann soweit minimiert werden, dass im südlichen Bereich eine hochwertige Baufläche  von ca. 4250 qm entsteht, deren Qualität sowohl im Zuschnitt als auch in der Erschließung begründet liegt. Somit wäre die Möglichkeit einer gewinnbringenden Veräußerung gegeben. Im Falle einer Betriebserweiterung entsteht hier durch einfache bauliche Maßnahmen ein funktionales und gestalterisch wie städtebaulich überzeugendes Ensemble.

Um die benötigten Flächen zu minimieren und möglichst effizient bewirtschaften zu können, werden die einzelnen Nutzungen in Funktionsbereichen zusammengefasst. Es entstehen zwei Baukörper die durch ihre Anordnung auf dem Grundstück den Außenbereich in 4, den jeweiligen Nutzungen zugeordnete Höfe gliedern (Werkstatthof, Lagerhof, Fuhrpark, öffentlicher Bereich).

Die Kubatur folgt ebenfalls der Funktion. So rücken Werkstätten, Büros und Verwaltung  an die Außenfassade. Haupteingang und Zulieferung springen zurück. Die sich ergebenden überdachten Flächen betonen einerseits die verschiedenen Nutzungsbereiche – insbesondere den Eingangsbereich – und ermöglichen darüber hinaus eine witterungsgeschützte Belieferung der Lager.

Die architektonische Gestalt  bewirkt eine  äußere Ablesbarkeit der inneren Gebäudestruktur und erleichtert so die Orientierung auf dem Grundstück.

September 2009 architektur im modulbüro Architektur